Ratgeber
Schlafumgebung, Baby-und Kinderhaut, Natürliches Wickeln
Fordern Sie kostenlos Ratgeber zu den Themen Baby-und Kinderhaut, natürliches Wickeln sowie gesunde Schlafumgebung an. Lesen Sie im folgenden einige Ausschnitte:
Baby- und Kinderhaut
Mit unserem Ratgeber "Baby- und Kinderhaut", möchten wir Ihnen einige Tipps und Ratschläge an die Hand geben, um damit ein wenig zum gesunden Großwerden Ihres Kindes beizutragen. In diesem Ratgeber geht es um das Thema Haut. Sowohl um die Präventionsmöglichkeiten als auch um Wege zur Linderung, wenn bereits Hautirritationen bestehen.
Gerne können Sie den Ratgeber "Baby- und Kinderhaut" kostenlos anfordern. Senden Sie uns eine E-Mail mit Angabe Ihrer Adresse.
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Was ist Neurodermitis?
Die Neurodermitis – auch endogenes Ekzem oder atopische Dermatitis genannt – ist eine chronische, meist in Schüben verlaufende Hautkrankheit. Häufig beginnt sie bereits in den ersten Lebensmonaten: die Wangenhaut des Babys ist trocken und gerötet. Die mittleren Partien des Gesichts wie Nase oder Stirn bleiben meist frei von Veränderungen. Dann bilden sich Bläschen, die Haut nässt, und es entstehen Krusten. Die Veränderungen können sich auch auf die Kopfhaut und den übrigen Körper ausbreiten. An Armen und Beinen sind gewöhnlich vor allem die Innenseite der Handgelenke, Ellenbogen und Knie befallen.
Neurodermitis ist aber nicht nur eine Hautkrankheit, sondern ein Leiden, das den ganzen Körper und die Psyche in Mitleidenschaft zieht. Sie kann wirklich qualvoll sein, weil der unstillbare Juckreiz den erkrankten Kindern sehr zu schaffen macht. Die Haut brennt und spannt, und durch das Kratzen können sogar Narben entsehen.
Die genauen Ursachen von Neurodermitis sind immer noch nicht exakt entschlüsselt. Im Allgemeinen wird die Krankheit jedoch durch Allergene – die oft aus der Nahrung stammen – ausgelöst. Deshalb spielen genauso wie bei anderen allergischen Krankheiten, beispielsweise Heuschnupfen oder allergischem Asthma bronchiale, genetische Faktoren eine große Rolle. Das Risiko für ein Kind, an Neurodermitis zu erkranken, ist höher, wenn bereits bei den Eltern, Geschwistern oder anderen nahen Verwandten allergische Krankheiten vorliegen.
Neurodermitis ist eine ernste Erkrankung, deren Behandlung unbedingt in kompetente Hände gehört. Bei Veränderungen, die darauf hindeuten , sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, damit er die richtige Diagnose stellen und frühzeitig eine Behandlung einleiten kann.
Es gibt kein Patentrezept gegen Neurodermitis. So individuell wie das Krankheitsbild ist, muss auch die Behandlung gestaltet werden.
Weitere Informationen zum Thema Neurodermitis/Dermatologie finden Sie unter:
Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre pädiatrische Dermatologie e.V. (DGipD)
Die Neurodermitis – auch endogenes Ekzem oder atopische Dermatitis genannt – ist eine chronische, meist in Schüben verlaufende Hautkrankheit. Häufig beginnt sie bereits in den ersten Lebensmonaten: die Wangenhaut des Babys ist trocken und gerötet. Die mittleren Partien des Gesichts wie Nase oder Stirn bleiben meist frei von Veränderungen. Dann bilden sich Bläschen, die Haut nässt, und es entstehen Krusten. Die Veränderungen können sich auch auf die Kopfhaut und den übrigen Körper ausbreiten. An Armen und Beinen sind gewöhnlich vor allem die Innenseite der Handgelenke, Ellenbogen und Knie befallen.
Neurodermitis ist aber nicht nur eine Hautkrankheit, sondern ein Leiden, das den ganzen Körper und die Psyche in Mitleidenschaft zieht. Sie kann wirklich qualvoll sein, weil der unstillbare Juckreiz den erkrankten Kindern sehr zu schaffen macht. Die Haut brennt und spannt, und durch das Kratzen können sogar Narben entsehen.
Die genauen Ursachen von Neurodermitis sind immer noch nicht exakt entschlüsselt. Im Allgemeinen wird die Krankheit jedoch durch Allergene – die oft aus der Nahrung stammen – ausgelöst. Deshalb spielen genauso wie bei anderen allergischen Krankheiten, beispielsweise Heuschnupfen oder allergischem Asthma bronchiale, genetische Faktoren eine große Rolle. Das Risiko für ein Kind, an Neurodermitis zu erkranken, ist höher, wenn bereits bei den Eltern, Geschwistern oder anderen nahen Verwandten allergische Krankheiten vorliegen.
Neurodermitis ist eine ernste Erkrankung, deren Behandlung unbedingt in kompetente Hände gehört. Bei Veränderungen, die darauf hindeuten , sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, damit er die richtige Diagnose stellen und frühzeitig eine Behandlung einleiten kann.
Es gibt kein Patentrezept gegen Neurodermitis. So individuell wie das Krankheitsbild ist, muss auch die Behandlung gestaltet werden.
Weitere Informationen zum Thema Neurodermitis/Dermatologie finden Sie unter:
Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre pädiatrische Dermatologie e.V. (DGipD)
Ist die atopische Dermatitis des frühen Kindesalters Folge einer kumulativen Hautirritation bei genetisch bedingter Barrierestörung der Haut (empfindliche Haut)?
Von Prof. Dr. med. Hansjörg Cremer
Welche Kleidung ist potenziell irritierend? Verteilungsmuster der Hautirritationen bei Kindern mit empfindlicher Haut
Eine reizlose Haut fand sich
Welche Kleidung ist potenziell irritierend? Verteilungsmuster der Hautirritationen bei Kindern mit empfindlicher Haut
Eine reizlose Haut fand sich
- im Windel-Kontaktbereich
- im Kontaktreich zu Baumwollunterwäsche, falls diese
- ungefärbt und schonend gebleicht war
- gekocht wurde
- nicht mit Weichspüler behandelt wurde
- luftgetrocknet war (nicht in einer Trockentrommel getrocknet)
Hautreizungen fanden sich im direkten Kontaktbereich zu
- synthetikhaltiger Wäsche
- ungefärbter Baumwollwäsche, falls diese mit zu niedriger Temperatur gewaschen wurde
- gefärbter Baumwollwäsche
- Baumwoll-Unterwäsche, falls diese mit einer Trockentrommel getrocknet wurde
- Baumwolle ohne Anbaunachweis (Bild1)
- Nähten der Unterwäsche mit Kunstfaser (Bild 2)
Indirekte Hautirritationen wurde beobachtet
- beim Tragen von Überbekleidung, welche mit Formaldehydhaltiger Appretur versehen war (Bild 3)
- beim Tragen zu warmer Kleidung
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Hier einige zusammengefasste Empfehlungen:
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Auszüge aus "Der Kinderarzt" (Ausgabe 04/94)
(Mitteilung des Berufsverbandes der Kinderärzte Deutschlands)
Gesunde Schlafumgebung
Bei der Schlafumgebung Ihres Babys gibt es einige Punkte, auf die Sie als verantwortungsvolle Eltern achten sollten, damit die Nacht für Ihr Kind erholsam und problemlos verläuft.
Einige wichtige Regeln finden Sie gleich hier. Eine umfassende Hilfestellung gibt Ihnen unser Ratgeber "Natürliches Schlafen", den Sie kostenlos bei uns anfordern können. Er behandelt die wichtigsten Themen rund um den Schlaf sowie die Schlafumgebung und erläutert, wie Sie mit LOTTIES Produkten ganz einfach etwas für den gesunden Schlaf Ihres Kindes tun können.
Bei der Schlafumgebung Ihres Babys gibt es einige Punkte, auf die Sie als verantwortungsvolle Eltern achten sollten, damit die Nacht für Ihr Kind erholsam und problemlos verläuft.
Einige wichtige Regeln finden Sie gleich hier. Eine umfassende Hilfestellung gibt Ihnen unser Ratgeber "Natürliches Schlafen", den Sie kostenlos bei uns anfordern können. Er behandelt die wichtigsten Themen rund um den Schlaf sowie die Schlafumgebung und erläutert, wie Sie mit LOTTIES Produkten ganz einfach etwas für den gesunden Schlaf Ihres Kindes tun können.
Bitte beachten Sie:
- keine Kopfkissen
- keine Mütze
- keine Bettdecke, sondern einen Schlafsack
- keine Schnüre und Bänder in Babyreichweite
- keine Felle bzw. Wollkleidung bei Allergien
- Zimmertemperatur zum Schlafen ca. 16-18 Grad Celsius
- Matratze nicht zu weich, max.10cm mit trittfestem Rand
- sichere Gitterabstände 4,5 - 5,5 cm
- Rückenlage als optimale Schlafposition, vermeiden Sie die Bauch- oder Seitenlage zum Schlafen so lange wie möglich
- eigenes Bett im Schlafzimmer der Eltern
- kleines Kuscheltier aus natürlichen Materialien
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Gerne können Sie den Ratgeber "Natürliches Schlafen" kostenlos anfordern:
Senden Sie uns eine E-Mail mit Angabe Ihrer Adresse. |
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Natürliches Wickeln - deshalb ist es so wichtig
Einweg- oder Mehrwegwindeln?
Einweg- oder Mehrwegwindeln?
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Die Folgen für das Wickelkind
Anfang 1990, nur wenige Monate nach der Öffnung der Mauer, nahmen Westdeutsche Kinderärzte an einem Hilfsprogramm für Ostdeutschland teil. Die Erfahrungen die Sie dabei machten, sind folgende: "Weil Wegwerfwindeln in der DDR astronomisch teuer sind, werden fast überall die altbewährten Baumwolltücher verwendet. Folge: Pilzinfektionen, im Westen als "Windelsoor" fast eine Epidemie unter Wickelkindern, sind in der DDR fast unbekannt", fasste der Stern die Situation zusammen. Schon wenige Zeit später wurden Einwegwindeln für alle erschwinglich. Mit dem Einsatz der luftdichten Höschen geschah, was zu erwarten war: Die Zahl der Windelpilze und -ekzeme stieg rasant an. Hauptursache ist der nahezu völlige Luftabschluß. Durch zusätzliche Kunststoffbündchen wurde diese Abriegelung inzwischen immer mehr perfektioniert und ein Luftaustausch nahezu unmöglich gemacht. In Verbindung mit den sogenannten Superabsorbern ist die unweigerliche Folge dieser unnatürlichen Verhältnisse ein Temperaturanstieg im Inneren des sprichwörtlich "heißen Höschen". Wärmemessungen Amerikanischer Wissenschaftler belegen einen erhöhten Anstieg um bis zu 10° Celsius über den üblichen Werten. "in diesem Treibhausklima finden Bakterien und Pilze aus dem Stuhl des Kindes ideale Wachstumsbedingungen. Hinzu kommt, dass Harnstoffe die Haut reizt", erklärt der am Universitätsklinikum Heidelberg praktizierende Kinderarzt Dr. Falco Panzer. Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Kind, das mit Einmalwindeln gewickelt wird, an Wundstein leidet oder an Windelsoor erkrankt, belegt eine Kanadische Studie: Langzeittests mit insgesamt mehr als 700 Wickelkindern erwiesen, dass die Kleinen in luftdichten Höschenwindeln dreimal häufiger Windelsoor haben und achtmal häufiger wund sind (vgl. Kendall, 1994). |
"Natürlich" geht es auch anders
Mit steigendem Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein entdecken immer mehr Eltern die Schattenseite, mit denen die vermeintliche Bequemlichkeit erkauft ist. Wickelsets aus reinen Naturfasern bieten dagegen heute einen Wickelkomfort, der sich durchaus mit Höschenwindeln messen kann, was die Zuverlässigkeit und die Handhabung betrifft. Im Zeitalter von Waschmaschine und Wickelservice ist selbst die Wäsche kein Problem mehr. Heute haben Eltern eine Auswahl wie nie zuvor. Mit "auslaufenden" Modellen braucht sich niemand mehr abzuquälen. Das Wickeln mit Baumwolle muß heute nicht mehr aufwendiger als mit Plastikwindeln sein. Es stehen Klettwindelhosen mit körpergerechter Paßform, neuartige Stoffe und Schnitte zur Verfügung. Zu Großmutters Wickelmethode braucht niemand mehr zurück. Moderne Wickelsets können dicht und dünn gehalten werden. Sie sind atmungsaktiv und effektiv, angenehm und ästhetisch. Natürliches Wickeln hat eine Menge Vorzüge, die auch den Eltern sehr zu gute kommen:
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Wickeln Sie Ihr Baby doch ganz natürlich: ohne jeglichen Luftabschluß, ohne unangenehme Staunässe, ohne Plastikmüll, ohne Chemikalien und ohne dabei öfter wechseln zu müssen, als dies bei Wegwerfwindeln nötig wäre.
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Autorennachweis:
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Babys Natürlich Wickeln
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Alternativen zur luftdichten Verpackung
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von Claudia Bruder
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Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, März 1996, ISBN 3-499-19903-3
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Hitzestau im Baby-Höschen
Machen Plastik-Windeln unfruchtbar?
Kieler Studie sorgt bei Experten für Wirbel
Kieler Chronik vom 11.03.1999
Machen Plastik-Windeln unfruchtbar?
Kieler Studie sorgt bei Experten für Wirbel
Kieler Chronik vom 11.03.1999
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Dass Forscher diesen Zusammenhang herstellen ist nicht neu: Die Warnungen vor zu engsitzender Unterwäsche, zu heißen Bädern und zu langem Sitzen gehen in die gleiche Richtung. So hatte man bei Erwachsenen Männern, zum Beispiel bei Berufskraftfahren, Keramik- und Hochofen-Arbeitern, beobachtet, dass sie größere Schwierigkeiten haben, Väter zu werden, als andere. Ähnliches ergab sich in Tierversuchen: ein 15-minütiges Bad in 42 Grad warmen Wasser beeinträchtigte die Spermienqualität bei Ratten und Mäusen. Doch, betont Prof. Eberhard Nieschlag aus Münster, einen wissenschaftlichen Beleg für den Schluss, eine erhöhte Hodentemperatur mache unfruchtbar, gibt es noch nicht – im Gegensatz zu den nachgewiesenen Erektionsstörungen und Impotenz durch rauchen. Trotzdem rät er Eltern nicht ausschließlich Wegwerfwindeln zu verwenden. Der Tragezeitraum sollte auf „ein notwendiges Maß reduziert werden“. Zusammen mit der Kieler Arbeitsgruppe von Prof. Wolfgang Sippell und Dr. Carl-Joachim Partsch entwickelte der Forscher einen Fragebogen um Junge Männer zu erfassen, die zur Einführung der Einweg-Windel Anfang der 70er Jahre aufwuchsen. Das Ergebnis dieser Untersuchung wird im Jahr 2000 erwartet.
Mit einem in Münster entwickelten Messgerät gelang es den Kielern, die Unterschiede zwischen den Windelarten genau zu messen. 24 Stunden lang erfassten 2 am Hodensack befestigte Temperaturfühler, wie warm der Unterleib des Säuglings war. |
Lagen die kleinen Jungen auf Plastikfolien, ergaben sich nicht nur im Durchschnitt höhere Temperaturen gegenüber Baumwolle, sondern auch bei Maximalwerten – der Spitzenwert war 37 Grad.
„Das kann nicht gesund sein“ sagt Partsch. Normal liegt die Hodentemperatur zwischen 32 und 34 Grad. Dazu kommen, dass heute viele Kinder erst nach 3 Jahren stubenrein werden - später als zur Zeit der Baumwollwindeln. Weiteres Ergebnis: je jünger die Kinder waren, desto länger blieben sie zu „warm“. Auf die Idee, die vermutlich weltweit erste genaue Studie in Frage zu machen, brachte die Kieler Uni-Kinderärzte eine niedergelassene Kollegin aus dem Kieler Umland: Sie hatte beobachtet, dass sie sich bei der Untersuchung von Fiebrigen kleinen Jungen, die mit Plastikwindeln gewickelt waren, fast die Finger verbrannte, berichtet Sippell. Zur viertägigen Tagung sind etwa 800 Hormon-Forscher nach Kiel gereist, um Themen wie Wachstumsstörungen bei Kinder und Osteoporose zu behandeln. Prof. Annette Grüters vom Berliner Virchow-Klinikum forderte ein Bundesweites Massenscreening für AGS. Diese gefährliche Hormon – Störung, die ein Kind unter 10000 Geburten betrifft, führt zu Immensen Salz- und Wasserverlust. Schleswig-Holstein, Bayern und Hamburg sind die bisher einzigen Bundesländer, in denen die Massenuntersuchung Anfang des Jahres eingeführt wurde. |

Hängewiegen













